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- Reisebericht (34)
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- 6.8.2010: Zum Nationalpark Richtersfeld
- 29.7.2010: Ai-Ais und Fishrivercanyon
- 29.7.2010: Nachtrag zu Goamus
- 28.7.2010: Drei Tage auf Goamus
- 23.7.2010: Entspannung pur im Berghaus
- 20.7.2010: Windhoek Autoservice und ein netter Doktor
- 19.7.2010: Oppieklippe und Abschied der Enkel
- 16.7.2010: Ombili
Reisebericht
Tokofarm und Ombilli
15.7.2010 von admin.
Nach dem tollen Erlebnis mit den vielen Elefanten kommen wir abends auf der Tokofarm Hofmann an und werden dort, wie auch beinm letzten Mal im September, sehr freundlich empfangen. Unser Lager schlagen wir unter den riesigen Schirmakazien auf.

In Vorbereitung des Abendessens entwickelt sich Julian zum Meister des Feuers, der uns mit Glut zum Grillen und Lagerfeuer versorgt.
Am nächsten Morgen geht es zu der etwa 30 km entfernten Ombili-Stiftung. Hier gibt es jetzt einen neuen Verwaltungsleiter, der uns begrüsst und herumführt. So ist dann der Vortrag auch für Helga und mich keine Wiederholung.
Aber am Anfang steht die Übergabe der Spenden an. Julian und Lilith haben Kugelschreiber und Bleistifte gesammelt. Die Bleistifte haben wir bereits für ein Schulprojekt beim Camp Aussicht gespendet. Mit der Übergabe der Kugelschreiber werden auch die 200 € übergeben, die meine (ehemaligen) MitarbeiterInnen anläßlich meines Abschiedes gespendet haben.
Nochmal herzlichen Dank an alle Spender für die Ombili-Stiftung!
Dann kommt ein Rundgang durch das Gelände.
Nach ca. 3 Stunden velassen wir Ombili um viele Eindrücke reicher.
Nachmittags müssen wir unbedingt einkaufen, und so geht es nach Tsumeb. Nachdem alle Einkäufe erledigt sind, ist es leider schon so spät, dass der Besuch des Museums, das die Farmer dort aufgebaut haben, leider ausfallen muss, da ich auf keinen Fall im Dunklen fahren will.
Abends wieder Feuer mit Julian, der von den Farmersleuten gesagt bekommt, dass er das ganze Holz verbrennen darf. Entsprechend gross wird das Lagerfeuer, an dem dann auch Marshmallows gegrillt werden.
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Auf nach Okaukuejo
14.7.2010 von Helga.
Nach zwei Nächten in Halali, davon mit einem Ruhetag dazwischen, an dem wir gar nicht fahren, geht es weiter durch den Park, an verschiedenen Wasserlöchern vorbei, Richtung Okaukuejo. Unterwegs stoppen wir, weil ein anderes Auto auch stoppt. Also rausfinden, wohin die kucken. Wie, die kucken ja am Auto runter!?! Da sitzt ein Schildrabe. Aha. Sie fahren dann zügig weiter, wir suchen vorsichtshalber die Gegend nochmal ab, ob auch etwas Größeres zu entdecken ist. Der Schildrabe hat seinen Standpunkt gewechselt, turnt oben auch den Dachzelten rum. Da dort nichts zu holen ist, setzt er sich zu Klaus auf den Rückspiegel. Na gut, don`t feed wild animals, wir haben altes Toastbrot zur Hand (warum????), der Schildrabe bekommt seine Bettelbelohnung.
Aber was macht der denn jetzt? Da kommt doch tatsächlich sein erwachsenes, schon sehr flügges Junges angekrächzt, bettelt Mama an, dass sie sich erbarmt, und tatsächlich, Mama macht die Hotelmama und würgt ihm sein Fresschen vor, das er sich sicher lange schon selbst suchen könnte. Nach einer Weile finden wir, dass der Kleine nun doch gross werden sollte, und fahren weiter.
Da wir erst bei Einfahrt in den Park reserviert haben, bleibt uns in Okaukuejo nur der “Notplatz” ohne Strom und richtigen Schatten. Mit langen Gesichtern sehen wir uns den unwirtlichen Platz an, dann fällt mir ein, dass am Office irgendwas von 50% reduction gestanden hat. Also wieder zurück, und siehe da, es gibt zwar kein freies Familienhäuschen mehr, aber b+b in zwei neben einander liegenden Doppelzimmern, die tatsächlich nur die Hälfte kosten (weil zu wenig Touristen im Anschluss an die WM gekommen sind, sollte das wohl ein Anreiz sein). Die Zimmer sind wirklich komfortabel und schön, schade, das keine individuelle Möglichkeit zur Selbstversorgung besteht. So gehen wir an beiden Abenden im Restaurant essen, bei fantastischem Service und sehr lekkerem Essen. Der Koch aus Namutoni sollte dort mal hospitieren!!
Und am allerletzten Tag, auf dem Weg aus dem Park heraus, noch ein besonderes Erlebnis: schon ein Weilchen lagen auffallend viele Elefantenköttel, viele abgerissene Zweige an der Seite, da mussten doch Elis sein!!!
Und kaum hatte ich’s gesagt, standen wir mittendrin, erst nur rechts, dann wechselten einige die Seite, bis wir in einer Herde von 30-40 friedlich “grasenden” Elafanten stehen, die keinerlei Anstalten machen, sich von uns stören zu lassen. Grosse und Kleine, Alte und Junge, alle sind damit beschäftigt, gemächlich zu fressen, ein Stückchen weiter zu gehen, der eine oder andere schaut auch mal näher zum Auto hin.
Wir vier sind ganz still, jeder mit schauen, staunen, die Nähe genießen, fotografieren, filmen beschäftigt, nur ganz leise verständigen wir uns. Welch ein Erlebnis!!
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Halali
12.7.2010 von Helga.
Nach einer Nacht wechseln wir nach Halali, fahren auf dem Weg dorthin verschiedene Wasserlöcher an, sehen die üblichen Verdächtigen, ausser Löwen. Und das Wasserloch in Halali, das mir letztes Jahr schon so gut gefallen hat, hat wieder seinen besonderen Reiz. Wir haben das Glück, den Stellplatz ganz in der Nähe zu bekommen, so dass die beiden jederzeit hinkönnen, um Ausschau zu halten.
Und ihre Ausdauer wird auch belohnt: Elefanten, streitende Nashörner, Hyänen, Antilopen verschiedenster Art, alle lassen sich blicken.
Nur auch hier wieder, leider kein einziger Löwe. Den beiden scheint es trotzdem zu gefallen, so sehr, dass sie wild entschlossen sind, die ganze Nacht am Wasserloch zu verbringen. Aber darüber und wie es ausging, sollen sie selber berichten.
Dann gab’s ja auch noch Fussball. Das Camprestaurant war drauf eingerichtet, hatte einen Riesenbildschirm organisiert, bei gekühlten Getränken und guter Stimmung sehen wir die erste Halbzeit von Holland gegen England.
Und auch in Halali gibt es Tiere, die von den Brocken der Touris leben. Sobald es dunkel wird, tauchen flinke Schatten auf, die beim Anleuchten schwarz-weiss sind: Honigdachse, die die Mülltonnen umwerfen und plündern. Wir machen uns einen Spass daraus, ihre Fährten zu verfolgen. Wenn man ihnen dabei aber zu nahe auf den Pelz rückt, werden sie ziemlich grantig und fauchen einen sehr erbost an. Das reguliert den Abstand…
Als wir am zweiten Tag, schon etwas müde vom vielen Spähen, kurz vorm Camp sind, versammeln sich in der Luft und am Boden viele Geier, dazu am Boden Schakale, die die Geier auf Abstand halten, weil sie nämlich das tote Zebra erstmal für sich beanspruchen.
Diese großen Vögel warten tatsächlich darauf, dass sie auch mal an den leckeren Riss kommen, den die Schakale “von hinten aufrollen”.
Ab und zu hopst ein Vogel näher, versucht mit gaaaanz langem Hals etwas zu ergattern, aber die Schakale verscheuchen ihn schnell, ebenso vorwitzige Artgenossen, die in der Hack-bzw. Fressordnung noch nicht an der Reihe sind. Leider geht es auf den Sonnenuntergang zu, wir müssen ins Camp. Dieses Schauspiel in allernächster Nähe mit zu erleben, hat uns alle sehr beeindruckt.
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Namutomi
11.7.2010 von Helga.
An den wilden Tieren vorbei, erreichen wir Namutoni, das weisse Fort, umgeben von einem Gewirr von leise klappernden Laufstegen. Jede 3. oder 4. Latte ist nämlich locker, und so bewegt man sich klappernd durch das Resort.
Die vielen Zebramangusten stört’s nicht, sie laufen auf oder unter den Stegen auf der Suche nach Genießbarem, von Touris verfolgt, die ihre Fotoapperate schwingen. Wir finden einen Stellplatz für die Nacht (auch für die folgenden Nächte in Halali und Okaukuejo können wir noch Plätze bekommen) und starten einen ersten Erkundungsgang zum Wasserloch. Aber oje, das ist ja eher was für Adleraugenleute, das Wasserloch seeeehr weit weg vom Beobachtungspunkt, und längere Zeit tut sich gar nichts, Lilith und Julian aber harren weiter tapfer aus.
Ich klappere zum Auto zurück, wir beschließen, im Innenhof des Fort essen zu gehen. Schade, dass die Qualität des Essens der stilvollen Athmosphäre des renovierten Forts so wenig gerecht wird. Der Koch scheint sich anatomisch nicht so wirklich auszukennen, weiß der Himmel, aus welchem Teil des Oryxes er die “Steaks” entnommen hat. Oder das arme Tier war Dauerläufer und ist an Überanstrengung gestorben?? Wir kämpfen uns tapfer durch und hoffen auf den nächsten Abend.
Danach nochmal zum Wasserloch, wieder nix, ich drehe schnell wieder ab Richtung Camp. Und dann, wieso haben die denn zwei Hunde dabei, die dürfen doch gar nicht in den Park!?! Bei genauerem Hinsehen sind es zwei Schakale, die auf leisen Pfoten eine Gruppe Camper beim Grillen umrunden, immer in der Hoffnung auf Ungeschicklichkeiten der Esser. Die scheinen von ihren heimlichen Gästen nichts mit zu kriegen. Als ich später mit Lilith vom Wasserloch zurückkomme, sind sie leider schon weg.
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Ankunft im Etoscha National Park
11.7.2010 von Lilith.
Wir kommen vom Norden in den Etoscha Nationalpark, noch stehen wir vorm Tor zur Wildnis. Nachdem Helga alles Schrifliche erledigt hat und wieder in den Wagen gestiegen ist, öffnet sich das Tor langsam. Wir fahren hinaus in die Wildnis.
Im Auto erzählt Helga, dass sie noch einmal vor den angriffslustigen Leoparden und Elefanten gewarnt worden ist. Aber die Leoparden und Elefanten sind nicht die einzigen Tiere, die gefährlich werden können, auch die Zeckenzebras und die Malariagnus sind sehr agressive Tiere.
Als wir schon 10 Minuten gefahren sind, stehen tausende Zeckenzebras am Straßenrand, warten darauf, uns das Blut aus den Adern zu saugen. Doch Klaus gibt Gas und rast an den Zeckenzebras vorbei. Wir fahren weiter.
Da sehen wir auf einmal eine Herde Malariagnus. Wir machen schnell alle Fenster zu, damit uns die Malariagnus nicht stechen können. Nachdem die Herde die Straße überquert hat, können wir zum Glück weiter fahren.
Kaum sind wir hundert Meter gefahren, begegnen wir einem Leoparden, der an der Straße sitzt. Er tut uns aber nichts und stellt sich hinter einem Busch in Pose.
Wäre der Leopard nicht gewesen, hätten wir auch nie den Elefanten gesehen, der gerade über die Strasse läuft.
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Am Kunene
11.7.2010 von admin.
Gefährliche Begegnung am Kunene
Nach 2 sehr ruhigen Tagen im Camp Aussicht war es an der Zeit, weiter zu ziehen. Ziel war es, noch näher an den Äquator zu kommen, bis zum Kunene, der als Grenzfluss Namibia und Angola trennt.
Bereits auf der Fahrt dahin hatten wir eine seltsame Begegnungen. Auf einem sehr belebten Parkplatz vor dem Supermarkt saß ein seltsames Huhn, dessen Augen gefährlich blitzten.
Und während wir unser Frühstück verzehrten, tauchen weitere dieser seltsamen Hühner auf.
Aber als wir uns wieder auf den Weg Richtung Kunene machten, hatten wir diese seltsamen Wesen auch schnell wieder vergessen.
Nach scheinbar endlosem Gerappel über Gravelroads sahen wir endlich in der Ferne das Wasser des Kunene blinken.

Aber vor der Ankunft gab es noch eine scheinbar endlose Gefällstrecke zu passieren.

Direkt am Ende des Gefälles lag dann auch das als Ziel auserkorene Hippo-Camp. Das Camp wurde seinem Namen leider nicht gerecht. Keine Hippos, keine Krokodile, aber Kühe mit riesigen, gefährlich aussehenden Hörnern.
Bereits am Mount Etjo hatte Julian eine erste Begegnung mit diesen gefährlichen Mörderkühen, die zum Glück glimpflich ausging. Hier am Kunene liefen diese Tiere völlig frei durch das Camp, in dem außer uns nur noch ein Lager mit Baumaterialien war. Aber wir waren müde und hungrig, so dass wir trotz der Mörderkühe unser Camp aufschlugen und nach einer ausgiebigen Grillmahlzeit auch schlafen gingen. Wir fühlten uns sicher, schließlich kamen die Hörner der Mörderkühe nicht bis in die Höhe unserer Dachzelte.
Es wurde eine unruhige Nacht. Erst dröhnte die Musik aus einem Lager von Bauarbeitern und später zerrissen seltsame Schreie die Nacht. Wie sich später herausstellte, waren es die Killerhühner, die uns gefolgt waren.
So waren wir sehr froh ,als der Morgen anbrach und wir den schrecklichen Ort verlassen konnten. Erst im Wegfahren entdeckten wir, was den letzten Campbesuchern vor uns wiederfahren war.
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Edelsteinsuche auf Camp Aussicht
11.7.2010 von Julian Mosbach.
Nach der enttäuschenden Elefantensuche am Aba Huab-Camp fuhren wir zu Marius Steiners Camp das a) eine (Halb-)Edelsteinmine hat, in der man selbst pickern darf; und b) sollte es dort auch Elefanten geben.
Als wir dort ankamen, stellten wir zunächst fest, das ALLES (von der Dusche über das Plumsklo bis hin zum Aussichtspunkt) handgemacht war! Außerdem lernten wir ein Tier kennen, von dem wir noch nie auch nur im entferntesten gehört hatten :

Den Bite-Waser, den man freundlicher weise sparen ([SPÄREN]= an einer Leine ausführen) sollte.
Als wir uns in die merkwürdigen Traditionen des Camps eingelebt hatten (das übrigens auch keine Elefanten zu bieten hatte), gingen wir, um den Rausch der Dimanten zu erleben!!! “Leider” wurden wir dabei von gewissen Flugtieren “gestört”:

Doch fanden wir trotzdem viele, viele, tolle (Halb-) Edelsteine, die wir hoffentlich auch nach Deutschland exportieren dürfen…

Alles-in-allem hatten wir jedenfalls dort viel Spaß, und das nicht nur, weil das Camp Aussicht seinen Namen zurecht trägt.
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ELEFANTENSUCHE
11.7.2010 von admin.
Nach den höchst spektakulären Eindrücken am Mount Etjo stand eine längere Fahrstrecke an. Über Kalkfeld und ganz, ganz viel Gravelroads nach Twyfelfontain. Dort als Erstes tanken. Nachdem die Warteschlange auf 4 Autos angewachsen war, kam auch der Tankwart. Als rund 120 Liter in das Auto reingelaufen waren, wurde der Tank für voll erklärt.
Auf dem Weg zur Twyfelfontainlodge dann ein Schreck, die Tankanzeige steht weiter auf Reserve. Hatte ich nicht kürzlich erst in einem Reisebericht von Tankstellen gelesen, wo zwar die Uhr der Zapfsäule läuft, aber kein Benzin in den Tank. Sofort suche ich nach der Tankquittung, bis mir einfällt: ES GAB GAB KEINE! Die Problemlösung, die wir dann finden, ist echt afrikanisch: erst mal abwarten und auf in die Lodge.
Salat war leider nicht im Angebot, aber dafür kaltes Bier, kalte Limo und Cola sowie Sandwiches mit Pommes. Was neben der tollen Aussicht das Wohbefinden nach der langen Rappelfahrt und dem Tankproblem deutlich steigert.
Weiterfahrt nach Aba Huab, wo sich Elefanten häufig zeigen sollen. Aber leider ist das Camp eher enttäuschend. Auf der etwas ruhigeren Strassenseite lagert eine grosse Gruppe Namibianer und Südafrikaner, die uns zur Begrüssung erklären, dass es bei ihnen abends etwas länger geht und sie auch nicht zu den ruhigen Campern gehören. Auf der anderen Strassenseite das Camp mit Plätzen für die Overlander und eine Bar. Wir entscheiden uns für die Seite mit Bar und Overlander und stellen fest, dass der einzige freie Platz, der schön und nicht von Abwassergeruch umweht ist, direkt gegenüber der Bar liegt.
Wir haben Glück. Es kommt nur noch ein kleiner Overlander an und die Leute animieren das Camppersonal zu einer Gesangsvorstellung, statt selber Krach zu machen. So wird es denn doch noch ein netter Abend. Leider merken wir den Trick mit dem Wechselgeld zu spät. Die Campmitarbeiter haben nämlich grundsätzlich kein Wechselgeld, so dass der Preis des Bieres zwar mit 15 N$ ok ist, aber da auf zwanzig nicht rausgegeben werden “kann”, ist der reelle Preis dann doch eher 20 N$ und damit teuer.
Da sich auch in der Nacht und am Morgen keine Elefanten zeigen, beschließen wir, weiter zu fahren, Richtung Norden Sesfontain. Da beweist das neue bei Ebay ersteigerte ReifendruckKontrollsystem seine Berechtigung: Tüüüt, tüüüt, tüüüt, low pressure hinten rechts.
Also ein Reifenwechsel.
Unterwegs dann erstes Mal tanken mit kaputter Tankanzeige in Palmwag. Anschließend leiste ich dem Tankwart in Twyfelfontain Abbitte. Es passen genau die ca.20 Liter der letzten 150 km rein.
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Das grosse Fressen
10.7.2010 von admin.
Am Mount Etjo waren wir zwei Tage, obwohl die Campsite selber nicht so wahnsinnig schön war. Zum einen hatte das mit der Notwendigkeit, Brot zu backen zu tun (und das geht im namibischen Winter nur zwischen 11.00 und 15.00 Uhr, weil es vorher und nacher kaum möglich ist, einen Hefeteig zum Gehen zu bringen), zum anderen damit, dass es in dieser Gegend Löwen gibt. Es sollte sogar möglich sein, dieses grosse Löwenrudel nachts bei Fressen zu beobachten. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.
So sieht das aus, wenn Löwen Hunger haben. Natürlich frisst der Mann zuerst und das grösste Stück.
… aber natürlich wollen alle was haben, und das führt zu Rangeleien
Da hat dann auch jeder seine eigene Strategie. Zum Beispiel reinbeißen und festhalten ….
… oder auch mit “… sei doch nicht so!!!!!!!!”
Am Ende hat dann die Chefin das letzte Wort: “Schluss jetzt mit der Zankerei!!!”
Und, das Brot haben wir an nächsten Tag auch noch gebacken. Aber das war längst nicht so spektakulär. Ebenso wie die Bekannschaften, die wir am nächsten Tag machten.
… eher scheu und versteckt oder auch diese
ebenfalls eher vorsichtig, aber auch sehr interessiert.
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Mount Etjo
8.7.2010 von admin.
Auf dem Weg in den Norden, wo es wärmer sein sollte, kommen wir am Mount Etjo vorbei.
Eine Gelegenheit für Julian und Lilith, den ersten Gamedrive ohne großelterliche Begleitung zu machen.
So sehen sie Rhinos
Giraffen
(Wir wissen natürlich, das diess kein Spießbock, sondern ein ????? ist.
Wobei wir sicher sind, dass dieser Geselle ein Springbock ist
… und es gibt noch mehr als hundert weitere Fotos von Liliths und Julians Gamedrive am Mount Etjo.
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