Sie befinden sich aktuell in den Tibor Blog-Archiven für den folgenden Tag 11.7.2010.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Jun | Aug » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | |||
| 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 |
| 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 |
| 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 |
| 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | |
- Reisebericht (34)
- 29.7.2011: Dieser Blog ist umgezogen!
- 12.12.2010: Weihnachtsgrüße
- 6.8.2010: Zum Nationalpark Richtersfeld
- 29.7.2010: Ai-Ais und Fishrivercanyon
- 29.7.2010: Nachtrag zu Goamus
- 28.7.2010: Drei Tage auf Goamus
- 23.7.2010: Entspannung pur im Berghaus
- 20.7.2010: Windhoek Autoservice und ein netter Doktor
- 19.7.2010: Oppieklippe und Abschied der Enkel
- 16.7.2010: Ombili
Reisebericht
Archive für 11.7.2010
Namutomi
11.7.2010 von Helga.
An den wilden Tieren vorbei, erreichen wir Namutoni, das weisse Fort, umgeben von einem Gewirr von leise klappernden Laufstegen. Jede 3. oder 4. Latte ist nämlich locker, und so bewegt man sich klappernd durch das Resort.
Die vielen Zebramangusten stört’s nicht, sie laufen auf oder unter den Stegen auf der Suche nach Genießbarem, von Touris verfolgt, die ihre Fotoapperate schwingen. Wir finden einen Stellplatz für die Nacht (auch für die folgenden Nächte in Halali und Okaukuejo können wir noch Plätze bekommen) und starten einen ersten Erkundungsgang zum Wasserloch. Aber oje, das ist ja eher was für Adleraugenleute, das Wasserloch seeeehr weit weg vom Beobachtungspunkt, und längere Zeit tut sich gar nichts, Lilith und Julian aber harren weiter tapfer aus.
Ich klappere zum Auto zurück, wir beschließen, im Innenhof des Fort essen zu gehen. Schade, dass die Qualität des Essens der stilvollen Athmosphäre des renovierten Forts so wenig gerecht wird. Der Koch scheint sich anatomisch nicht so wirklich auszukennen, weiß der Himmel, aus welchem Teil des Oryxes er die “Steaks” entnommen hat. Oder das arme Tier war Dauerläufer und ist an Überanstrengung gestorben?? Wir kämpfen uns tapfer durch und hoffen auf den nächsten Abend.
Danach nochmal zum Wasserloch, wieder nix, ich drehe schnell wieder ab Richtung Camp. Und dann, wieso haben die denn zwei Hunde dabei, die dürfen doch gar nicht in den Park!?! Bei genauerem Hinsehen sind es zwei Schakale, die auf leisen Pfoten eine Gruppe Camper beim Grillen umrunden, immer in der Hoffnung auf Ungeschicklichkeiten der Esser. Die scheinen von ihren heimlichen Gästen nichts mit zu kriegen. Als ich später mit Lilith vom Wasserloch zurückkomme, sind sie leider schon weg.
Geschrieben in Reisebericht | Keine Kommentare »
Ankunft im Etoscha National Park
11.7.2010 von Lilith.
Wir kommen vom Norden in den Etoscha Nationalpark, noch stehen wir vorm Tor zur Wildnis. Nachdem Helga alles Schrifliche erledigt hat und wieder in den Wagen gestiegen ist, öffnet sich das Tor langsam. Wir fahren hinaus in die Wildnis.
Im Auto erzählt Helga, dass sie noch einmal vor den angriffslustigen Leoparden und Elefanten gewarnt worden ist. Aber die Leoparden und Elefanten sind nicht die einzigen Tiere, die gefährlich werden können, auch die Zeckenzebras und die Malariagnus sind sehr agressive Tiere.
Als wir schon 10 Minuten gefahren sind, stehen tausende Zeckenzebras am Straßenrand, warten darauf, uns das Blut aus den Adern zu saugen. Doch Klaus gibt Gas und rast an den Zeckenzebras vorbei. Wir fahren weiter.
Da sehen wir auf einmal eine Herde Malariagnus. Wir machen schnell alle Fenster zu, damit uns die Malariagnus nicht stechen können. Nachdem die Herde die Straße überquert hat, können wir zum Glück weiter fahren.
Kaum sind wir hundert Meter gefahren, begegnen wir einem Leoparden, der an der Straße sitzt. Er tut uns aber nichts und stellt sich hinter einem Busch in Pose.
Wäre der Leopard nicht gewesen, hätten wir auch nie den Elefanten gesehen, der gerade über die Strasse läuft.
Geschrieben in Reisebericht | 5 Kommentare »
Am Kunene
11.7.2010 von admin.
Gefährliche Begegnung am Kunene
Nach 2 sehr ruhigen Tagen im Camp Aussicht war es an der Zeit, weiter zu ziehen. Ziel war es, noch näher an den Äquator zu kommen, bis zum Kunene, der als Grenzfluss Namibia und Angola trennt.
Bereits auf der Fahrt dahin hatten wir eine seltsame Begegnungen. Auf einem sehr belebten Parkplatz vor dem Supermarkt saß ein seltsames Huhn, dessen Augen gefährlich blitzten.
Und während wir unser Frühstück verzehrten, tauchen weitere dieser seltsamen Hühner auf.
Aber als wir uns wieder auf den Weg Richtung Kunene machten, hatten wir diese seltsamen Wesen auch schnell wieder vergessen.
Nach scheinbar endlosem Gerappel über Gravelroads sahen wir endlich in der Ferne das Wasser des Kunene blinken.

Aber vor der Ankunft gab es noch eine scheinbar endlose Gefällstrecke zu passieren.

Direkt am Ende des Gefälles lag dann auch das als Ziel auserkorene Hippo-Camp. Das Camp wurde seinem Namen leider nicht gerecht. Keine Hippos, keine Krokodile, aber Kühe mit riesigen, gefährlich aussehenden Hörnern.
Bereits am Mount Etjo hatte Julian eine erste Begegnung mit diesen gefährlichen Mörderkühen, die zum Glück glimpflich ausging. Hier am Kunene liefen diese Tiere völlig frei durch das Camp, in dem außer uns nur noch ein Lager mit Baumaterialien war. Aber wir waren müde und hungrig, so dass wir trotz der Mörderkühe unser Camp aufschlugen und nach einer ausgiebigen Grillmahlzeit auch schlafen gingen. Wir fühlten uns sicher, schließlich kamen die Hörner der Mörderkühe nicht bis in die Höhe unserer Dachzelte.
Es wurde eine unruhige Nacht. Erst dröhnte die Musik aus einem Lager von Bauarbeitern und später zerrissen seltsame Schreie die Nacht. Wie sich später herausstellte, waren es die Killerhühner, die uns gefolgt waren.
So waren wir sehr froh ,als der Morgen anbrach und wir den schrecklichen Ort verlassen konnten. Erst im Wegfahren entdeckten wir, was den letzten Campbesuchern vor uns wiederfahren war.
Geschrieben in Reisebericht | Keine Kommentare »
Edelsteinsuche auf Camp Aussicht
11.7.2010 von Julian Mosbach.
Nach der enttäuschenden Elefantensuche am Aba Huab-Camp fuhren wir zu Marius Steiners Camp das a) eine (Halb-)Edelsteinmine hat, in der man selbst pickern darf; und b) sollte es dort auch Elefanten geben.
Als wir dort ankamen, stellten wir zunächst fest, das ALLES (von der Dusche über das Plumsklo bis hin zum Aussichtspunkt) handgemacht war! Außerdem lernten wir ein Tier kennen, von dem wir noch nie auch nur im entferntesten gehört hatten :

Den Bite-Waser, den man freundlicher weise sparen ([SPÄREN]= an einer Leine ausführen) sollte.
Als wir uns in die merkwürdigen Traditionen des Camps eingelebt hatten (das übrigens auch keine Elefanten zu bieten hatte), gingen wir, um den Rausch der Dimanten zu erleben!!! “Leider” wurden wir dabei von gewissen Flugtieren “gestört”:

Doch fanden wir trotzdem viele, viele, tolle (Halb-) Edelsteine, die wir hoffentlich auch nach Deutschland exportieren dürfen…

Alles-in-allem hatten wir jedenfalls dort viel Spaß, und das nicht nur, weil das Camp Aussicht seinen Namen zurecht trägt.
Geschrieben in Reisebericht | 2 Kommentare »
ELEFANTENSUCHE
11.7.2010 von admin.
Nach den höchst spektakulären Eindrücken am Mount Etjo stand eine längere Fahrstrecke an. Über Kalkfeld und ganz, ganz viel Gravelroads nach Twyfelfontain. Dort als Erstes tanken. Nachdem die Warteschlange auf 4 Autos angewachsen war, kam auch der Tankwart. Als rund 120 Liter in das Auto reingelaufen waren, wurde der Tank für voll erklärt.
Auf dem Weg zur Twyfelfontainlodge dann ein Schreck, die Tankanzeige steht weiter auf Reserve. Hatte ich nicht kürzlich erst in einem Reisebericht von Tankstellen gelesen, wo zwar die Uhr der Zapfsäule läuft, aber kein Benzin in den Tank. Sofort suche ich nach der Tankquittung, bis mir einfällt: ES GAB GAB KEINE! Die Problemlösung, die wir dann finden, ist echt afrikanisch: erst mal abwarten und auf in die Lodge.
Salat war leider nicht im Angebot, aber dafür kaltes Bier, kalte Limo und Cola sowie Sandwiches mit Pommes. Was neben der tollen Aussicht das Wohbefinden nach der langen Rappelfahrt und dem Tankproblem deutlich steigert.
Weiterfahrt nach Aba Huab, wo sich Elefanten häufig zeigen sollen. Aber leider ist das Camp eher enttäuschend. Auf der etwas ruhigeren Strassenseite lagert eine grosse Gruppe Namibianer und Südafrikaner, die uns zur Begrüssung erklären, dass es bei ihnen abends etwas länger geht und sie auch nicht zu den ruhigen Campern gehören. Auf der anderen Strassenseite das Camp mit Plätzen für die Overlander und eine Bar. Wir entscheiden uns für die Seite mit Bar und Overlander und stellen fest, dass der einzige freie Platz, der schön und nicht von Abwassergeruch umweht ist, direkt gegenüber der Bar liegt.
Wir haben Glück. Es kommt nur noch ein kleiner Overlander an und die Leute animieren das Camppersonal zu einer Gesangsvorstellung, statt selber Krach zu machen. So wird es denn doch noch ein netter Abend. Leider merken wir den Trick mit dem Wechselgeld zu spät. Die Campmitarbeiter haben nämlich grundsätzlich kein Wechselgeld, so dass der Preis des Bieres zwar mit 15 N$ ok ist, aber da auf zwanzig nicht rausgegeben werden “kann”, ist der reelle Preis dann doch eher 20 N$ und damit teuer.
Da sich auch in der Nacht und am Morgen keine Elefanten zeigen, beschließen wir, weiter zu fahren, Richtung Norden Sesfontain. Da beweist das neue bei Ebay ersteigerte ReifendruckKontrollsystem seine Berechtigung: Tüüüt, tüüüt, tüüüt, low pressure hinten rechts.
Also ein Reifenwechsel.
Unterwegs dann erstes Mal tanken mit kaputter Tankanzeige in Palmwag. Anschließend leiste ich dem Tankwart in Twyfelfontain Abbitte. Es passen genau die ca.20 Liter der letzten 150 km rein.
Geschrieben in Reisebericht | 2 Kommentare »

















