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- Reisebericht (34)
- 29.7.2011: Dieser Blog ist umgezogen!
- 12.12.2010: Weihnachtsgrüße
- 6.8.2010: Zum Nationalpark Richtersfeld
- 29.7.2010: Ai-Ais und Fishrivercanyon
- 29.7.2010: Nachtrag zu Goamus
- 28.7.2010: Drei Tage auf Goamus
- 23.7.2010: Entspannung pur im Berghaus
- 20.7.2010: Windhoek Autoservice und ein netter Doktor
- 19.7.2010: Oppieklippe und Abschied der Enkel
- 16.7.2010: Ombili
Reisebericht
Archive für Juni 2010
Verspätet…
27.6.2010 von admin.
Helga, Lilith und Julian habe eine lange Nacht auf dem Frankfurter Flughafen verbracht. 11 Stunden Verspätung, die eigentlich schon seit Freitag absehbar waren. Das hätte man auch den Fluggästen vor der Anreise nach Frankfurt mitteilen können.
Ich habe die erste Nacht im Dachzelt verbracht und um 4.30 wurde es richtig kalt. Das hat mich für die nächsten Nächte von Uwes Vorschlag überzeugt, der ein bißchen dekadent ist, aber hervoragend funktionieren soll.
Um ca. 17.00 Uhr Windhoek-Zeit soll der Flieger hier eintruden!?!?!? Vorteil ist, dass Helga dann doch noch Etoscha von oben sehen kann. Wir werden aber heute Nacht auf der Airportfarm bleiben (mit Abendbrot) und erst morgen nach Duesternbrook weiterfahren.
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Jetz gehts los!
21.6.2010 von Julian Mosbach.
Nur noch eine Woche bis Namibia (falls ich die Zeugnisse überlebe)! Hier und da noch ein paar Vorbereitungen, und dann kann´s los gehen!
Is echt ein toller Blog hier!
Ich freu mich!
Julian MSB.
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Auto testen……
20.6.2010 von admin.
Heute will ich es wissen und fahre auf den 4×4 trail auf der Farm Elisenheim. Jeanette und der Robi von Asco haben gesagt, das sei machbar und ohne Probleme. Also vormittags Einkauf (alles, was nicht verdirbt, wie Reis, Nudeln, Mehl, Ketchup, etc.) diesmal im Maerua Shopping Center. Toller Laden, es gibt sogar eine Abteilung nur mit deutschen Produkten. Natürlich mit deftigen Preisaufschlägen. Aber sonst guter Laden mit großer Fleischabteilung.
Danach auf nach Elisenheim. Nach einem Stopp zum Blick auf die Karte mache ich den hoffentlich letzten kapitalen Fahrfehler: Straße frei, also einfädeln und los……. Leider auf der falschen Seite, was ich sofort merke, weil ich rechts überholt werde.
Dann auf Elisenheim für 170 N$ bekommt man eine Karte, den Hinweis auf den Schwierigkeitsgrad 4-5 und die Telefonnummer des Farmers (nur für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle). Dann noch der Anfang der Strecke gezeigt und mit den tröstlichenWorten “.. es ist noch keiner draussen geblieben…” geht’s los.

Von Ferne noch ganz harmlos…..

Dann stehe ich davor und frage mich: “geht das wirklich, traust Du Dich?????”
Adrenalin pur!

Geschafft!
Dazwischen gibt es aber auch wundervolle Aussichten auf Windhoek und das Khomas-Hochland.

Windhoek

Khomas Hochland
Dann aber gibt es immer wieder auch Adrenalin Nachschub ….

Bergab……

und unerwartete Begegnung…..

und wieder bergauf. 25 km lang.
Dann kommt die Stelle, da bin ich fest überzeugt, DAS GEHT NICHT!!! NIEMALS!!!!!!

Aber der Gedanke, den Farmer anzurufen, es nicht zu schaffen, treibt mich voran. Zentimeter für Zentimeter den Felsweg abgehen. Wo muss welches Rad hin? Wo ist der Winkel so, dass ich nicht hängenbleibe? Wo reicht die Bodenfreiheit nicht mehr? Kommt das Differential auch noch rüber?? Setzt der Reservereifen auf und zerdrückt den Zusatztank???
Und dann wage ich es doch!
Gut gegangen:

Huch? Wo ist die Pad??????

Für Eingeweihte: Darkraider hat dann doch mit dem fourbefour Superscanner weiter geholfen!
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Packen die Zweite
18.6.2010 von admin.
Der Landy ist verkauft und der neue Besitzer will ihn gleich mitnehmen. Also auf zur Airportfarm, Landy leer und das neue Auto voll räumen. Dabei zeigt sich, dass der Neue zwar größer aussieht, aber insbesondere hinten an Laderaum deutlich weniger zu bieten hat. Also habe ich einen 3/4 Tag mit platzsparendem Verstauen verbracht.
Nebenbefund: Auf der Strecke zeigt sich der Nissan vom Fahrgefühl sehr schwammig, besonders dann mit der Ladung. Das dürften die Stoßdämpfer vorne sein. Also auch wieder ein Besuch bei Asco, wo aber ohne großes Reden die Stoßdämpfer gewechselt werden. Und weil der Laderaum schon ohne das normale Gepäck fast 3/4 voll ist, danach nochmal heftiges Sortieren bei Kashima auf dem Hof, was MUSS mit und was kann auf der Airportfarm bleiben. Bücher und Landkarten für die weitere Planung, ein Teil des Werkzeuges (hoffentlich bereue ich das nicht) und mindest ein 25-ltr Wasserkanister werden ausortiert.
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Schneller als gedacht
16.6.2010 von admin.
Heute habe ich das neue Auto mit 2 Dachzelten übernommen.

Und dann gleich mit dem neuen Auto im Linksverkehr mit nur sehr unklaren Vorstellungen, wie ich in dem Gewirr unbekannter Straßen zurück zu Kashima kommen kann. Da fehlt doch dann meine innig geliebte Beifahrerin. Zum Glück gibt’s Uschi (wie das Navi heißt…) und dann gings auch immer nur linksrum, den kleinen einfachen Bogen. Trotzdem Adrenalin reichlich und ich war heil froh, als ich bei Kashima angekommen war.
Nach einer ersten Inspektion ohne den Verkäufer bei Kashima auf dem Hof bin ich zufrieden, auch wenn ich an der ein oder anderen Stelle deutliche Gebrauchsspuren, vor allem innen im Canopy, feststellen musste. Aber bisher habe ich nichts wirklich Gravierendes gefunden. Was ich allerdings nicht gefunden habe, ist der versprochende Wassertank.
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Ankunft in Windhoek
16.6.2010 von admin.
Der Flug war wie immer eher nervig. Trotz zweier Sitze für mich war an Schlaf nicht zu denken. Entweder war es die Armlehne, die mir ins Kreuz fiel, die drückte oder irgend eine Gurtschnalle.
Morgens um 5 Uhr bei völliger Finsternis zu landen, ist auch nicht besonders spektakulär.
Der richtige Schock kam erst beim Aussteigen. Es war eiskalt, ein eisiger Wind pfiff ins Gesicht. Und an diesem Vormittag wurde es auch nicht ein bißchen wärmer, weil kurz nach Sonnenaufgang der Himmel völlig zugezogen war.
Kashima B&B und Jeannette in Windhoek hatte ich gegen Mittag erreicht. Und nach einer heissen, sehr langen Dusche wurde mir auch wieder warm.
Dann 2 Stunden Schlaf nachholen und ins Zentrum von Windhoek. Erste Einkäufe waren das Ziel. Ergebnis: Erst mal falsche Richtung und bis nach Klein-Windhoek gelaufen. Zwar ein netter Spaziergang so zwischen lauter Häusern von hohen Mauern umgeben mit Stacheldrat und Strom gesichert. Ein Weißer, den ich nach dem Weg frage, reagiert erschreckt und zuckt ohne anzuhalten mit den Schultern. Ein schwarzer Arbeiter deutet immerhin auf ein mit Gerüst versehenes Hochhaus, das ziemlich weit weg in der Richtung lag, wo ich die Interpendence Avenue am wenigsten vermutet hätte. Also 3/4 Std. umsonst gelaufen. Aber er zeigte in die richtige Richtung. Leider reichte die Zeit dann nur noch zum schnellen Einkauf, etwas Brot, Wurst (Mortadella, schmeckte wie in Deutschland), Wiener Würstchen, und da es keine Orangenmarmelade gab, gibt’s nun Nutella und als Orangenmarmeladenersatz Raspberry-Marmelade.
Dann stand die Sonne schon so tief, dass ich mich schnell zurück zu Kashima bewegen musste. (Im Dunklen soll man nicht allein und zu Fuß in Windhoek unterwegs sein) Ganz glaube ich das zwar nicht, aber ich bin dann auch nicht der Held, der das unbedingt am ersten Abend austesten muss.
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Packen kann zur Plage werden……
11.6.2010 von admin.
Packen kann zur echten Herausforderung werden, wenn man vor dem Problem steht, mit 20 kg drei Monate zu überbrücken. 4 mal umgepackt, bis ich gemerkt hab, das der ach so große tolle “Motorradkoffer” leer schon mehr als fünf Kilo wiegt. Also wird es doch der Rucksack, der wahrscheinlich auch besser in das neue Auto reinzupressen ist.
Mogeln muss ich wahrscheinlich beim Handgepäck, weil ich mit dem 7 Kilo Limit für Foto, Film und Navigation nicht auskomme. Außerdem muss das Netbook auf jeden Fall mit, weil das die einzige Möglichkeit ist, mit der Welt in Deutschland, insbesondere diesem Blog, in Verbindung zu bleiben.
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9.6.2010 von Helga.
Nun ist es doch Plan A geworden (siehe Bild). Der Zeitrahmen ist fest, nach drei Wochen fliegen die Enkel zurück. Also werden wir die geplante Tour auf die Zeit verteilen, vll auch noch andere Ziele ansteuern, was weglassen, länger dort bleiben, wo es uns gefällt.
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erstmal der Reiseplan
8.6.2010 von Helga.
Abfahrt Göttingen Bahnhof— Ankunft Frankfurt Airport.
Nach dem Einchecken, ohne das lästige Gepäck, ausgiebig den Flughafen erkunden, Abendessen bei MacDonn, letzte SMS schicken, endlich ab in den Flieger. Nach mehr oder weniger schlafreicher Nacht lange Hälse am Fenster, erste Ausblicke auf den jetzt karg aussehenden Busch, vll auch die Etosha Pfanne. Landung Windhuk Airport bei hoffentlich strahlender Sonne. Klaus steht erwartungsvoll am Gate, nachdem wir den üblichen Einreisekram erledigt haben. Er führt uns zu unserer Neuerwerbung (HOFFENTLICH), das ist Plan A, oder zu unserem guten alten Landy, das ist Plan B, bestückt mit 2 Dachzelten und dem ganzen Campingkram, den wir in den nächsten drei Wochen brauchen werden. Da alles schon bereit ist, geht es gleich auf die Strasse nach Windhuk, durch Windhuk durch und auf der B1 Richtung Düsternbrook. Auf dem Weg dahin gibt es erste afrikanische Eindrücke, den einen oder anderen Pavian, auf der Farmpad nach Dü. gehts durch den Busch. Auf Düsternbrook schlagen wir unser Camp unten am Fluss auf, da sind wir ungestört und können die erste Nacht im afrikanischen Busch erleben bei hoffentlich gigantischem Sternenhimmel. Aber vorher erwartet uns die erste wirkliche Begegnung mit afrikanischen Tieren: wir machen die Geparden- und Leopardenfütterung auf einem offenen Safariauto. Wenn dann noch nicht die Augen müde sind, gehen/fahren wir das erste Mal, wieder im offenen Auto, eingehüllt in dicke Wolldecken, auf „Gamedrive“. Mit großem Glück sehen wir verschiedenes Wild, vll sogar Nashörner. Bevor wir unser Camp für die Nacht beziehen, gibt es ein Dreigangmenü mit den anderen Gästen in der Lapa, das ist ein strohgedecktes offenes Gebäude.
Nach üppigem Frühstücksbüfett am nächsten Morgen geht’s auf die Pad Richtung Spitzkoppe (196 km). Wandern, klettern, Aussicht genießen, erstmals braiien, Sternenhimmel…..
Über Uis und Sorris Sorris bis Twyfelfontein (232 km, bester frischer Obstsalat) mit Felszeichnungen (Tagesbesichtigung), dann im Camp Aba Huab nächtigen, Elefanten (hoffentlich ?!?)
Über Palmwag (96 km) zum Ongongocamp (86 km) mit warmem Wasserfall, vll sogar baden??
In Sesfontein (22 km) das alte Fort ankucken und Pommes essen unter Palmen.
Nach 100 km Camp Aussicht mit Dioptas Mine, wo man auch selbst suchen kann.
Über Opuwo, die „Hauptstadt“ vom Kaokoveld (70 km) weitere 140 km bis zu den Epupa Falls am Kunene
am Kunene entlang zu den Ruacanafällen (wenn sie denn fallen), Besichtigung des Staukraftwerks
durchs Ovamboland zur Tokofarm, Farmleben kennenlernen
Ombili Stiftung
Etosha Park
…....und damit fahren wir
Noch zwei Dachzelte drauf, unser Gepäck rein, und es kann los gehen.
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Nun wird alles anders …. ?
7.6.2010 von admin.
Nun ist es soweit: Adee Arbeit, morgens aufstehen, Termine, Pflichten……
Immer noch ist es ungewohnt keine Termine zu haben, dass sich Wochentage wie Wochenenden anfühlen.
3 Moante werden wir im südlichen Afrika unterwegs sein.
Die ersten 3Wochen mit unsern Enkel Julian und Litlith und dann bis ende September fast frei wie die Vögel, wo hin dass Auto uns bringt….
Vielleicht Victoriafälle??? oder Tsisikamma?, Richterveld, Swartbergpass? Lesoto?
Mal sehen.
Und wenn wir online gehen können werden wir hier berichten
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